Die Geschichte des Handys – Teil3

In der heutigen Zeit des Konsums werden die Handys immer schneller, immer besser, immer kleiner und immer vielseitiger. Die Mobilfunkkonzerne führen einen heftigen Kampf um die Kundschaft und kaum jemand weiß noch, wer wen wegen was aufgrund von welchen Patentverletzungen verklagt hat. Besonders die Newcomer, welche sich besonders stark auf die (Weiter-)Entwicklung von Smartphones konzentriert haben, (z.B. HTC oder Apple) verzeichnen große Gewinne, sind aber auch gleichzeitig das Ziel dieser Patentklagen, da vieles auf derselben Grundtechnologie basiert. Die mittlerweile nur noch handflächengroßen Mobiltelefone sind Kommunikationswerkzeug, Unterhaltungsmedium und Organizer zugleich – Mit eigenen Betriebssystemen lassen sie sich wie der Computer zu Hause personalisieren, konfigurieren und teilweise sogar (um-)programmieren, damit der Kunde mit möglichst viel Komfort versorgt wird und unter Umständen auch zukünftige Entwicklungen des Herstellers käuflich erwirbt. Aber nicht nur die Geräte und ihre Software sind vielseitiger geworden, sondern auch das Drumherum. Mobilfunkprovider kämpfen genau so wie die Hersteller von Mobilfunkgeräten darum, möglichst viele Kunden für sich zu gewinnen. Dies funktioniert z.B. über die Preisgestaltung, welche oft sehr ähnlich aufgebaut ist, über die Qualität der Netzabdeckung oder aber auch durch besondere Vergütungen, die beim Abschluss eines Neuvertrags oder bei einer Vertragsverlängerung angeboten werden. Letztendlich unterliegt die Gewinnausschüttung auch hier den Grundprinzipien der freien Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage – wobei die Nachfrage immer stärker wächst und die Menschen immer mehr Innovationen sehen möchten, welche gefühlt monatlich entwickelt werden. Was die Zukunft bringt, weiß niemand so genau, aber die Vision einer „Augmented Reality“ ist heute schon in greifbarer Nähe – durch Apps, HSDPA Handy und mobiles Internet und der Allgegenwärtigkeit von Informationen für jedermann.

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