Die Geschichte des Handys – Teil 2

Der große Durchbruch der Handys kam am Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre. Durch die Einführung flächendeckender digitaler Mobilfunknetze wurde die benötigte Batteriekapazität verringert und die Handys verloren abermals an Größe. So langsam gab es immer mehr Menschen, die so ein Mobiltelefon haben wollten – sei es aus Prestigegründen oder aufgrund der internationaleren Arbeitsverhältnisse. Auch heute noch bekannte Marken fingen an, sich mit der Entwicklung von Mobiltelefonen zu beschäftigen:

Nokia, der heute größte Hersteller von Handys, welcher bis 1987 finnische Autotelefone Herstellte, produzierte 1987 sein erstes tragbares Mobiltelefon. Mit über 40% Marktanteil, ist der finnische Hersteller der bislang erfolgreichste Produzent von Handys.

Der Telekommunikationskonzern Ericsson trat in den 1990er Jahren als starker und einer der größten Hersteller mobiler Telefone auf. Aufgrund von verpassten Markttrends und innerbetrieblichen Problemen, hatte der Konzern starke Verluste zu verzeichnen. Doch die Sony Corporation nahm sich seiner an und verbesserte die Situation: Die drohende Insolvenz von Ericsson wurde abgewendet, beide Konzerne schlossen sich zusammen und heute hat Sony Ericsson rund 9000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt.

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Das größte Wachstum hat jedoch Samsung zu verzeichnen. Was 1938 als kleines, koreanisches Ein-Mann Lebensmittelgeschäft anfing, macht heute rund 173 Milliarden US$ Gewinn und beschäftigt ca. 276.000 Angestellte. Mit Samsung Electronics (gegründet 1969) kam der riesige Erfolg: Es ist die wichtigste Tochterfirma von Samsung, jedoch nicht die Einzige. Mit von der Partie sind: Samsung-Lebensversicherungen, Samsung-Schwerindustrie, Samsung-Chemie, die Samsung-Werft in Südkorea und in Kooperation mit Renault: Samsung Renault Automobile.

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