Abhörschutz

Unter dem Begriff Abhörschutz versteht man grundsätzlich den Schutz vor Bespitzelungsattacken, zum Beispiel bei Telefonaten oder Meetings. Hierbei muss man jedoch sagen, dass es praktisch gesehen unmöglich ist, sich vor Abhörangriffen zu schützen. Allerdings gibt es Reihenweiße Techniken, mit denen man Lauschangriffen entgegenwirken kann. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen dem aktiven und dem passiven Abhörschutz. Der passive Schutz befasst sich mit Präventivmaßnahmen, beugt also der Bespitzelung vor. Das wohl am häufigsten Verwendete Hilfsmittel ist eine Tape, in die ein dünnes Metallgitter eingearbeitet ist. Zu Vergleichen ist das mit einem Faradayschen  Käfig. Es gelangen also keine Schallwellen nach außen, und somit ist der Raum vor Außenangriffen geschützt. Ein großer Nachteil bei dieser Technik ist, dass Mobiltelefone oder W-Lan Verbindungen in diesem Raum nichtmehr funktionieren, da der Funkverkehr am Metallgitter wieder zurück prallt. Die zweite Art, die Aktive wir entweder zum Aufspüren von Abhörwanzen verwendet oder sie fungieren als Störsender beispielsweise in Telefonen etc. Diese senden auf der gleichen Frequenz wie Wanzen oder ähnliches und erzeugen ein lautes Störgeräusch sodass ein Abhören unmöglich erscheint. Andere Gerätschaften suchen nach Sendern die Gespräche aufzeichnen. Dieser Vorgang ist bei Fachleuten als Sweepen bekannt und wird häufig vor wichtigen Besprechungen in den Räumlichkeiten durchgeführt. Abhörschutz ist vor allem dann gefragt, wenn man wichtige Gespräche oder Telefonate führt. Es kommt sehr häufig vor, dass ungewollt wichtige oder private Informationen nach außen gelangen. Beispiele dafür sind Transfergerüchte in verschiedenen Sportarten, wobei Amerika in diesen Fällen häufiger betroffen ist als Europa.

 
Man sieht also, dass diese Abhör Technik häufiger als gedacht verwendet wird und in nur wenigen Jahren enorme technische Fortschritte gemacht hat. Vor wenigen Jahren hielt man diese Technik in den James Bond Filmen für nicht umsetzbar, was womöglich auch der Grund dafür ist, dass viele Leute darin keinen Eingriff in ihr Privatleben fürchten. Meiner Meinung nach ist zu viel Vorsorge unnötig, besonders dann wenn man nichts Wichtiges mitzuteilen hat, was für andere Mitmenschen von sehr hoher  Bedeutung wäre. Zudem finde ich eine weitere Entwicklung in diese Richtung eher sinnlos, da alle Menschen ein Recht auf ihre Privatsphäre haben.

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